Osternacht
Die Osternacht ist einer der wichtigsten Gottesdienste im Kirchenjahr. In dieser Nacht feiern Christinnen und Christen die Auferstehung von Jesus Christus. Sie bildet den Übergang von der stillen Zeit der Karwoche zur Freude von Ostern. Der Gottesdienst beginnt meist in einer dunklen Kirche. Die Dunkelheit soll daran erinnern, dass die Zeit zuvor von Trauer und Nachdenken geprägt war.
Zu Beginn wird ein Osterfeuer entzündet. Von diesem Feuer wird die Osterkerze angezündet und in die dunkle Kirche getragen. Danach werden nach und nach die Kerzen der Menschen angezündet, sodass es in der Kirche immer heller wird. Anschließend folgen mehrere Lesungen und Gebete, die an wichtige Ereignisse des Glaubens erinnern.
Die Lesungen wurden dieses Jahr von uns Minis verkündet.
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes wird das Gloria gesungen, und die Glocken läuten wieder. Die Kirche ist nun hell erleuchtet und die Stimmung wird festlich, weil die Auferstehung gefeiert wird. Danach wird die Messe weitergeführt.
Auch Ministranten helfen bei diesem Gottesdienst mit, zum Beispiel beim Einzug, beim Tragen der Kerzen oder beim Vorbereiten des Altars. Die Osternacht ist insgesamt eine besondere Feier, die Hoffnung, Licht und Freude in den Mittelpunkt stellt.